Label: TRISOL

ROME Käferzeit LP VINYL 2019 LTD.500 (VÖ 30.08)

Art.Nr.: 42979

Label: TRISOL

EUR 29,99
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Artikel ist lieferbar ab 30.08.2019



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Produktbeschreibung

ROME

Title:

Käferzeit

Format:

- Schwarzes, 180 Gramm schweres 12“ Vinyl
- Spezielles Schallplatten-Master
- Extra audiophiler Tonträger von hoher Qualität - deutsche Pressung!
- Stabile Kastentasche
- Cover im Inside-Out Druckverfahren bedruckt
- Schwarze, antistatisch gefütterte Innentasche
- Postkarte
- Handnummeriert von Jérôme Reuter
- Signiert von Jérôme Reuter
- Streng limitiert auf 500 Exemplare

Year: 30.08.2019
Label: Trisol
Tracklist:        

A1 Einmarsch
A2 Die Grenadiere
A3 Der Sinn des Krieges
A4 Die Freiwilligen
A5 Vormarsch
A6 Fahnen im Hinterland
A7 Der Korsar A8 Manöver
A9 Ein Schlag (auf fremder Erde)

B1 Die Landsknechte 
B2 Im Bruderkampf
B3 Die Stille
B4 Verbrannte Erde
B5 Im Graben
B6 Das Niemandsland
B7 Die Einheit
B8 Sirenen
B9 Die Parade

Info:

„Käferzeit“ ist der erste Teil einer Veröffentlichungsreihe mit ausschließlich Martial Ambient/Industrialmaterial, wie man es schon von vereinzelten ROME-Releases, wie z.B. Passagen des Mini-Album „Hate Us and See if We Mind“ (2013), „A Passage to Rhodesia“ (2014) oder der an Peter Weiss' „Aesthetik des Widerstands“ angelehnte Trilogie „Die Aesthetik der Herrschaftsfreiheit“ (2011) kennt. Dabei stehen atmosphärisch dichte Klangcollagen im Mittelpunkt, denn innerhalb dieser Martial Ambient Series sucht man die sonst übliche Akustik-Gitarre vergebens. Stattdessen übt sich diese Version ROMEs in erschütterndem Kopfkino, einer Melange aus diversen, restaurierten Tondokumenten historischer Archive, sowie mythisch anmutenden Instrumentalpassagen.

ROME versetzt den Hörer zurück in eine Zeit, in welcher der hilflos gepanzerte Mensch sich in die Erde wühlt auf den Schlachtfeldern Europas; zurück in eine Zeit in der sich totalitäre Ideologien noch um die Deutungshoheit über Europas Erbe zerfleischten. ROME hat es geschafft, den epochalen Destruktionswillen in diesem aufwühlenden Dokument nachspürbar zu machen. Man riecht das Blut, schmeckt den Schlamm und ahnt den widersinnigen, ehrlosen Tod durch Kampfgas oder im Trommelfeuer.
Es sind Bilder aus einem alten Europa das sich selbst in den flammenden Abgrund reißt, die Reuter hier nachzeichnet, das Pathos nicht gänzlich meidend. Denn nur die ästhetische Kategorie des Erhabenen kann das Totalitäre aus der Kunst entfernen. (J-F Lyotard)

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