Label: TRISOL

DIE FORM Mental Camera + A Coeur de la Nuit LIMITED 2LP VINYL+2CD 2021 (VÖ 29.01)

Art.Nr.: 44318

EAN: 4260063947049

Label: TRISOL

EUR 46,99
inkl. 19 % USt

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  • Gewicht 1.20 kg

Artikel ist lieferbar ab 29.01.2021


Produktbeschreibung

DIE FORM
Title:

Mental Camera

Format:

Limitierte 2CD + 2LP Vinyl Edition:

CDs
- CD1 mit dem Album „Mental Camera“
- CD2 mit dem Bonus Minialbum „A Coeur de la Nuit“

Vinyl
- Schwarzes, 180 Gramm schweres 2x12“ Vinyl
- Extra audiophile Tonträger von hoher Qualität - deutsche Pressung!
- Opulentes Gatefold Cover
- Schwarze, antistatisch gefütterte Innentasche
- Mehrfarbig bedruckte Vinyletiketten

Limitierung
- Streng limitiert auf 500 Exemplare weltweit

Year: 29.01.2021
Label: Trisol
Tracklist:        

CD1
01 Au Coeur de la Nuit (Into the Night)
02 Continuum Dream
03 Les Roses sanglantes
04 Lilium Dolorosa
05 Animal Memory
06 Automatique
07 Memory of Future
08 Théâtre de la Cruauté
09 Materia Oscura
10 Les Corps purs
11 Insomniac Activity
12 Paradis Perdus
13 Between Two Worlds
14 Black Nerves (We never die)

CD2
01 Au Coeur de la Nuit – Mix 2  
02 Before Silence and Blindness 
03 The Persistence of Fear
04 Au Coeur de la Nuit – Male Vocals

Double Vinyl:
A1 Au Coeur de la Nuit (Into the Night)  
A2 Continuum Dream  
A3 Les Roses sanglantes
A4 Lilium Dolorosa  
A5 Animal Memory

B1 Automatique  
B2 Memory of Future  
B3 Théâtre de la Cruauté
B4 Materia Oscura
B5 Les Corps purs

C1 Insomniac Activity
C2 Paradis Perdus
C3 Between Two Worlds
C4 Black Nerves (We never die)

D1 Au Coeur de la Nuit – Mix  2  
D2 Before Silence and Blindness
D3 The Persistence of Fear 
D4 Au Coeur de la Nuit – Male Vocals

Info:

Das Chamäleon ist zurückgekehrt. Und es schillert in den tausend Farben der Nacht: Wie immer, wenn die Avantgarde-Elektroniker DIE FORM ein neues Kapitel in ihrem berauschenden Wirken aufschlagen, ist ihnen die Aufmerksamkeit der sinnlichen Klangästheten dieser Welt sicher. Auch nach mittlerweile 43 gemeinsamen Jahren hat der musikalische Paarungsakt zwischen Visionär Philippe Fichot und Éliane P. nichts von seiner Präsenz, seiner rauschhaften Wirkung, seiner grenzgängerischen Erotik verloren.

Jüngster Spross dieser ebenso schicksalhaften wie fruchtbaren Partnerschaft ist ein Opus, das ebenso sprachlos macht wie anregt, das die tiefsten Tiefen unserer Psyche ebenso auszuleuchten weiß wie es der Nacht in all ihrer schrecklichen Schönheit ein oszillierend-elektronisches Denkmal zu setzen weiß. „Mental Camera“, so der kurze wie vielsagende Titel, ist in seiner Etymologie bewusst mehrdeutig: Die Kamera, die Geisteszustände festhält, aber auch camera, das italienische Wort für Kammer. Nimmt man die beiden Bedeutungen zusammen, nähert man sich dem Kern dieses neuen düster-elektronischen Manifests: Eine Kammer des Geistes, ein wollüstig-dunkles Werk über das Verstreichen der Zeit, über das Hinfortrieseln der Träume. Stücke über unsere Vorstellungskraft haben DIE FORM geschrieben, über die gewaltige Welt in unseren Köpfen, über die Schatten, die Erinnerung und die Natur.

Entstanden in durchwachten Nächten, klingt „Mental Camera“ wie der Soundtrack zu einem verschollenen David-Lynch-Film: Enigmatisch, zugleich fordernd, verheißungsvoll, abgründig. Ein nackter Tanz am Abgrund der Seele, ein von surrealen Meistern geformtes Meisterwerk der elektronischen Kunst, das an den ewigen Klassiker „Poupée Mécanique“ ebenso erinnert wie die legendäre „Trilogy of Passion, mit der sich DIE FORM in den frühen Neunzigern endgültig unsterblich machten. Die partielle Rückbesinnung spukt auch durch die expliziten Bilder des Booklets. Kenner des Projekts wissen natürlich, was das bedeutet.

DIE FORM 2021, das ist aber natürlich auch mal wieder elektrifizierter Zeitgeist, eine Triebfeder ritueller Clubmusik. Deutlich macht das ein Stück wie das hypnotisch-treibende „Lilium Dolorosa“, das zweifellos zu den stärksten, prägnantesten Werken Fichots gezählt werden darf. Gilt aber im Grunde für dieses gesamte Epos namens „Mental Camera“: Sinnlich und intuitiv, bisweilen animalisch, bisweilen avantgardistisch, stets aber der Nacht, der Lust, den Schatten verschrieben. Und das seit 43 Jahren.

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